NOLDEN stellt neue online-Prozessdatenerfassung im Heißkanal vor

Spritzgießer stehen immer öfter vor einem Problem. Einerseits werden die Fertigungsprozesse immer komplexer, andererseits stellen gerade große Kunden immer weitergehende Forderungen für eine Erfassung und Archivierung von Prozessdaten selbst über lange Zeiträume. Die Geräte vor Ort hingegen sollen leicht und intuitiv bedienbar sein, die Betriebsführung problemlos und nicht zuletzt die Kosten beherrschbar. Selbstverständlich geschützt vor unbefugtem Datenzugriff und mit sicherer Aufbewahrung über Jahre.

„Dies alles erscheint zunächst einmal wie die Quadratur des Kreises“, so Hans Werner Müller, Geschäftsführer der NOLDEN Regelsysteme GmbH in Meckenheim. „Andererseits entwickeln und bauen wir seit vielen Jahren Industriesteuerungen mit Internettechnologie. Da sind viele Elemente, die für die Datenerfassung erforderlich sind, schon an Bord.“

So stellt NOLDEN auf der diesjährigen „K“-Messe in Düsseldorf nun das neue Team für die industrielle Prozessdatenerfassung vor : „NOAH“ und „CLARA“.

CLARA steht für CLoudRedundantArchive, das ist der Teil im Gerät vor Ort. CLARA besteht aus mehreren Datenbanken zur automatischen Zwischenspeicherung für einige Stunden oder sogar mehrere Tage - der Internetzugang kann ja auch einmal ausfallen. NOAH (NoldenOperationalArchiveHub) ist der sichere Hafen für die Daten in einer NOLDEN private cloud, oder auch der Firmencloud des Kunden, wenn dieser das wünscht.

„Bei der Prozessdatenerfassung sind die Datenmengen oft sehr groß, je nach Erfassungsumfang kommen schnell mehrere Terrabyte pro Jahr zusammen“, so Müller. Viel zu viel, um diese vor Ort im Gerät zu speichern, vor allem aber ungeschützt vor Datenausfall und auch vor unbefugtem Zugriff. Weiterhin ist die Datenauslesung vor Ort am Gerät nicht praktikabel, vor allem dann, wenn dieses im mexikanischen oder chinesischen Zweigwerk steht. Schließlich ist Datenspeicherung sehr energieintensiv, daher hat NOLDEN einen Clouddienstleister in Skandinavien ausgewählt, wo die Rechenzentren vorzugsweise mit umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft betrieben werden.

Mehrkosten fallen erst einmal nicht an, denn CLARA ist in der neuen Gerätegeneration NR8000-v3 serienmäßig an Bord. Wird keine Archivierung gewünscht, dann bleibt es dabei und die alten Daten werden periodisch überschrieben. Bucht der Kunde NOAH hinzu, dann entstehen überschaubare monatliche Kosten je nach Datenvolumen und Archivierungsdauer. Eine Entscheidung hierüber kann nach Bedarf später fallen, die Technik hierfür ist ab der neuesten Generation immer vorhanden. Die Archivierung erfolgt dann allerdings erst ab dem Zeitpunkt des Cloudanschlusses.

Bild Baum auf Platine

Abb. : Sinnbild für eine „grüne Cloud“, in Skandinavien mit Strom aus Wasserkraft betrieben

 Bild Rechenzentrum

 Abb. : Professionelle Rechenzentren mit Ausfall- und Zugangsschutz – sicherer als jede Vor-Ort-Speicherung

                      

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